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Lebensmittel als Inflationsbremse |
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auf Kosten der Landwirte? |
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| Strautmann nimmt den Milch-Lieferstopp der Landwirte zum Anlass mit einem Glas kalter Milch die Solidarität mit den Landwirten zu bekunden. |
Grundsätzlich werden Preise durch den Markt gestaltet, dass heißt die Nachfrage und die Verfügbarkeit eines Produktes legen dessen Preis fest. Diese Aussage trifft für eine soziale Marktwirtschaft, wie wir sie in Europa praktizieren, nur mittelbar zu.
Zu groß sind die Interessen seitens der Politik den Grundbedarf für jeden Bürger zu einem günstigen Preis zur Verfügung zu stellen. Dieses trifft insbesondere auf die Lebensmittel zu. So können sich die großen Lebensmittelketten und insbesondere die Discounter sicher sein, dass sie mit Ihren Preisen für Produkte wie zum Beispiel Milch und Butter im Sinne der Politik handeln. (Siehe Grafik „Lebensmittel werden erschwinglicher“)
Dieses darf jedoch nicht auf Kosten einer nicht zu vernachlässigenden Bevölkerungsgruppe geschehen. Die Landwirte sind wie die gesamte Bevölkerung stark betroffen von den Energie- und Materialkostensteigerungen. Ihre Produkte können sie jedoch seit Jahren nur zu Preisen absetzen, die oft nicht einmal die Kosten decken. Dieses lässt sich anhand der Einkommensentwicklung pro Familienarbeitskraft in den Milchviehbetrieben belegen.
43 Cent pro Liter ist die aktuelle Forderung der Milchviehhalter und dieses ist vor dem Hintergrund der aktuellen Betriebsmittelkosten ein fairer Preis. Die Herausforderung besteht nun darin, dieses gegenüber der Öffentlichkeit nachhaltig zu kommunizieren und für Verständnis zu werben.
Aus diesem Grund möchten wir den Landwirten unsere Solidarität bekunden und wünschen Ihnen für diese schwierige Aktion die nötige Hartnäckigkeit und vor allem Durchhaltevermögen. Wir unterstützen deshalb den BDM bei seiner Öffentlichkeitsarbeit und werden den Gegenwert von 10.000 l Milch (3000,- Euro) auf das Spendenkonto überweisen.
Die Geschäftsleitung der Fa. Strautmann
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