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Strautmann |
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Feststoffdosierer |
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| Feststoffdosierer |
Durch das neue EEG (Energie-Einspeise-Gesetz) ist die Erzeugung von Biogas wirtschaftlich mehr und mehr in den Mittelpunkt gerückt worden. Vor allem die Erzeugung von Bioenergie in sogenannten NaWaRo-Anlagen wurde für Landwirte finanziell attraktiver gestaltet. In diesen Anlagen wird Biogas aus Erntematerial produziert, welches auf Stillegungsflächen erzeugt wird. Das sind in erster Linie Mais- und Ganzpflanzensilage; aber auch Getreide oder Grasprodukte können zum Einsatz kommen. Von den derzeit 2000 Anlagen, die es in Deutschland gibt, funktionieren laut IBBK (Internationales Biogas und Bioenergie Kompetenzzentrum) allerdings nur ein Teil ohne Störungen. Vor allem die Feststoffdosierung stellt die Betreiber oftmals vor ein enormes Problem. Vertikalmischer stellen daher ein ideales System zur Feststoffdosierung dar, da sie zum einen ein enormes Volumen verarbeiten können, zum anderen aber dieses Volumen homogenisieren und so dem Ökosystem Biogasanlage ein ständig konstant zusammengesetztes Ausgangsmedium liefern.
Darüber hinaus sind die Vertikalmischer aus dem Hause Strautmann durch ihre spezielle konzipierte Schneckenform extrem sparsam im Energieverbrauch. Sie sind also von enormer Wichtigkeit für die umweltfreundliche Erzeugung von Strom und Wärme aus Bioenergie. Strautmann und Präzi-Technik gehen einen völlig neuen Weg in der Feststoffdosierung für Biogasanlagen. Erstmals wurde gemeinsam von einem Förderschneckenanbieter (Präzi- Technik) und einem Anbieter von Feststoffdosieren ein Gesamtkonzept zum Feststoffeintrag vornehmlich für Biogasanlagen entwickelt.
Das Besondere dabei ist, dass beide Systeme aufeinander abgestimmt sind. Das heißt, dass dieses Konzept in seiner Gesamtheit überzeugt, da es konstruktiv aufeinander aufgebaut wurde und Übergabeprobleme damit ausgeschlossen sind. Strautmann bietet die Feststoffdosierer "Bio-Mix" in verschiedenen Varianten und Größen an. Das heißt, dass je nach Biogasanlage der passend dimensionierte Feststoffdosierer angeboten werden kann. Hierbei wird auf die aus dem Futtermischwagenbereich stammende und 1000-fach bewährte Strautmann-Vario-Mischschnecke zurückgegriffen. Diese zeichnet sich aufgrund ihrer speziellen Bauart durch einen extrem geringen Kraftbedarf aus. Dieser ist u.a. begründet inden verstellbaren Schneidmessern, aber auch in der speziellen Schneckengeometrie. Die Strautmann-Mischschnecken sind so konzipiert, dass sie vor allem im unteren Bereich eine intensive Vermischung aufweisen. Im oberen Bereich verjüngt die Mischschnecke, so dass die Vermischung dort zwar noch intensiv ist, man aber im Vergleich zu Mitbewerbern kein zu übertriebenes Aufwülen des Substrates beobachten kann. Das hat den positiven Effekt, dass man das Volumen der Strautmann-Bio-Mix-Modelle bis ins Letzte ausnutzen kann. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, die Schneidmesser auf der Vertikalmischschnecke je nach Substrat unterschiedlich einzustellen. Bei extrem langfaserigem Gut kann man auch auf die speziell für diesen Zweck konstruierten längeren Messer zurückgreifen. Diese weisen eine längere Schneidfläche auf. Da sie deswegen nicht so steil auf der Mischschnecke angeordnet sind, zeichnen sie sich durch einen langgezogenen Schnitt aus, so dass mühelos auch beispielsweise langfaseriges Heu, Stroh oder Pferdemist von diesem Annahmedosierer verarbeitet werden können. Darüberhinaus ist auch die Ausstattung mit einem eigenen Hydrauliksystem möglich, um hiermit weitere Zusatzfunktionen wie beispielsweise die Betätigung der Gegenschneiden steuern zu können. Serienmäßig werden die Bio-Mix-Modelle mit einem manuellen Schieber ausgestattet, da dieser sich in der Praxis als durchaus ausreichend erwiesen hat. Auch auf eine eigene Steuerung wurde aus Gründen des Bedienkomforts bewusst verzichtet. Stattdessen wird der Bio-Mix in die ohnehin vorhandene SPS-Steuerung der Biogasanlage integriert. So ist es dem Anwender möglich, alle Daten seiner Anlage mit einem Rechner zentral zu verwalten und zu analysieren.
Bei der Ausrüstung mit einem Wiegesystem ist es sogar möglich, die einzelnen Befüllungen des Feststoffdosierers getrennt aufzuzeichnen und zu speichern. Ein Argument, welches in Zeiten von QS immer mehr an Bedeutung gewinnt. |
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